Interview
Justinus Pieper trifft ... Lena Lukjanova

Lena Lukjanova ist freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin. In der letzten Zeit war sie an der Opera di Roma und an der Staatsoper Berlin tätig, wo sie mit berühmten Regisseuren wie Achim Freyer zusammenarbeitet.

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Berliner Morgenpost
Die Leichtigkeit des Seins

Performances sind jene Kunstbemühungen, bei denen sich Betrachter meist fragen, was der Künstler nun eigentlich mitteilen wollte.

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Pressestimmen

Anything goes

(Staatstheater Kassel) Februar 2007

"..Comicartig überzeichnet sind die Figuren, auch durch ihre Kleidung. Der Charakter von Mutter Harcourt etwa findet durch ein schickes Kostüm mit Kuhflecken-Muster eine präzise Spiegelung."

Georg Pepl, HNA, 26.Februar 2007

La Cenerentola

(Opernhaus Eisenach) April 2007

"...Wie schwierig es ist, in existenzieller Not Komödie zu spielen.. Umso größere Leichtigkeit bekundete Ausstatterin Lena Lukjanova, die aus Not des Budgets eine Tugend machte. So hatte sie die fehlende Drehbühne durch eine Konstruktion ersetzt, die durch verschiebbare Wände den Wohnsitz des verlotterten Barons Don Magnifico in das Schloss des reichen Fürsten Don Ramiro verwandelte.."

Susanne Sobko, TLZ, 23 April 2007

"Die Zauberflöte"

(Novaya Opera, Moskau) Februar 2005

"...Lena Lukjanova hat für meine Moskauer "Zauberflöte" in der Novaya Opera als Kostümbildnerin gearbeitet. In dieser Zusammenarbeit erwies sie sich als eine eigenständig konzipierende Künstlerin mit sehr interessanten eigenwilligen Formfindungen auch in allen übrigen Sparten des Theaters."

Prof. Achim Freyer, Januar 2007

In the Penal Colony (In der Strafkolonie)

(Opernhaus Magdeburg) März 2005

"..die Premiere ist ein Höhepunkt der aktuellen Spielzeit"

Jan Standke, Volksstimme, 5.März 2005

Hoffmanns Erzählungen

(Landestheater Brandenburg/Neustrelitz) April 2005

"...Im Inszenierungsteam ist die für originelle Bühnenentwürfe bekannte russische Künstlerin Lena Lukjanova zuständig."

Detlef Stapf, Nordkurier, 15.April 2005

"Stürmisch gefeierte Premiere von Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen"

"... Das von Lena Lukjanova entworfene Bühnenbild stellt jeweils zwei widerstrebende Welten gegenüber, die durch große Drehtüren miteinander verbunden sind. Besonders gelungen ist dieser Gegensatz im Antonia-Akt mit Anbauküche im Vordergrund und dem großen Opernhaus als Illusion."

AnzeigenKurier, 20 April 2005

Manche mögen's heiß-Sugar

(Schlossfestspiele Ettlingen) August 2005

"..Den Film mit seinen vielen Ortwechseln auf die Bühne zu bringen, verlangt nicht zu letzt ein Händchen für Bühnenbild und szenische Atmosphäre. Lena Lukjanova, die sich auch die Kostüme ausdachte, zaubert in die eine Ecke eine Yacht, in die andere ein Hotelzimmer. Mit verschiebbaren Stellwänden gelingt jeder Kulissenwechsel, und im Zug ergibt sich mit einer Wand vier Guckfenstern manch launiges Bild."

Shirin Sojitrawalla, Main-Rheiner-Zeitung, 9.August 2005

" Ein effizientes, optisch wirkungsvolles Bühnenbild im barocken Schloss steht sinnbildlich für diese gelungene Mischung. Mit wirkungsvollen Mitteln und pointierter Technik wurde ein optimaler Rahmen für den Kinoklassiker "Manche mögen's heiß" von Billy Wilder auf die Schlossbühne gezaubert.."

MDZ, 27.Juni 2005

Leonor

(Tanzhaus NRW) Januar 2002

"..Zarte Aquarelle, farbig leuchtende Bühnenbilder und lyrische Skizzen.. Ein Stück zu weit lassen sich Sabine Seume (Choreographie und Tanz) und Lena Lukjanova (Regie, Text und Bühne) auf diese Ästhetik ein, wenn sie in ihrem Stück "Leonor" Leben und Persönlichkeit der Malerin (Leonor Fini) nachzuzeichnen suchen.. Beinahe kalligrafisch, klar reflektiert, bei aller poetischen Dichte sparsam gezeichnet sind diese wie auch die anderen Bilder..."

Gesa Pölert, Rheinische Post, 21.Januar 2002

Vois mon cas...(Surrealismus)

Kunstsammlung NRW, November 2002

"...In Lena Lukjanova fanden wir nicht nur eine Kennerin surrealistischer Bildwelten, sondern auch eine einfühlsame Bühnen- und Kostümbildnerin mit Erfahrungen in szenischer Umsetzung. In Anlehung an Motive und Bildelemente aus dem Werk von Salvador Dali und Rene Magritte entwarf sie ein Figurenduo. Aus ersten überzeugenden Skizzen entwickelte sie schließlich ein umfassendes Projekt, das alle Beteiligten begeisterte."

Prof. Dr. Armin Zweite, Kunstsammlung NRW, November 2002

"Und heimlich schauernd sehn' ich mich hinüber Nach jenem Nebelreich..."

(Opernhaus Halle) März 2001

"...Daß die Kostüme bei diesem optischen Konzept eine herausragende Rolle spielen werden, brauche ich nicht zu betonen. Mir lag sehr viel daran, Lena Lukjanova dafür zu gewinnen.
Sie ist eine hervorragende und vielseitige Künstlerin. Sie kommt von Architektur zur bildenden Kunst, arbeitet seit 1998 auch für die Bühne, insbesondere fürs Ballett. "

Ralf Rossa, ps Interview

"..Eine leere Bühne bietet Raum für Spiegelungen, Videoprojektionen, Lichtkompositionen..die das Geschehen ins Zauberhafte entrücken und der Liebe als unfassbarem Phänomen huldigen. Sie hat mehr als drei Dimensionen und ist, im Gegensatz zu ihren Protagonisten, unsterblich..Die durchscheinenden, zugleich fantasievollen und schlichten
Kostüme Lena Lukjanovas geben dem Arrangement den letzten Schliff."

Evelyn Finger, Mitteldeutsche Zeitung, Mo.5.März 2001

Sekai

(Nationaltheater Mannheim) November 2000

"In Kooperation mit dem aus Israel stammenden Komponisten Armand Amar und der russischen Bühnenausstatterin Lena Lukjanova ist Philippe Talard ein spannendes Werk geglückt. Das Bühnenbild - variable Pappen, die sich zu
Quadern, Paravents und "Teppichen" umformen lassen - und die Kostüme aus plissierter Seide sind stilisiert und durch kleine Details sinnfällig. Das Licht - blau und lila für Afrika, orange bis rot für Asien, hell für Europa,
tut ein Übriges für die Atmosphäre...
Das Publikum im vollbesetzten Mannheimer Schauspielhaus feierte die Vorstellung mit langem, heftigem Applaus und vielen Bravorufen für alle Beteiligten."

Sibylle Dornseiff, Internationales Ballett-Theater, Nr.12, Mannheimer

Morgen, Mo.13.November 2000

" Lena Lukjanova bedient sich auf der im Grund leeren Bühne verschiedener Paravents, die zu Säulen in verschiedener Höhe geformt werden, auf dem Boden liegen oder im Hintergrund die Architektur eines antiken Theaters symbolisieren."

Dieter Schnabel, Luxemburger Wort, Luxemburg, 21.November 2000

"Dawn", "U(h)r-Instinkt

(Deutsche Oper am Rhein)

"Lena Lukjanova hat im Auftrag der Deutschen Oper am Rhein für die Ballettproduktionen "Dawn" (Musik von Arvo Pärt) und "U(h)r-Instinkt" (Musik von Beat Furrer) das Bühnen- und Kostümbild entworfen. Ihre Ausstattungskonzepte zeichnen sich durch raffinierte Farbkombinationen aus, die nach sinnlich-emotionalen Kriterien den Inhalt des Stücks unterstreichen. Ihr Verständnis von Raumgeometrie drückt sich durch eine reduzierte Formensprache aus, die mit wenigen Gestaltungselementen beeindruckende Bilder schafft.."

Prof. Tobias Richter